Wann ist eine Dachsanierung nötig?
Die häufigsten Anzeichen für eine notwendige Dachsanierung sind Undichtigkeiten, sichtbare Schäden an der Eindeckung, mangelnde Wärmedämmung oder schlicht das Alter des bestehenden Dachs. Eternit- und Asbestzement-Dächer sollten ohnehin zeitnah ersetzt werden.
Schritt 1: Bestandsaufnahme
Vor jeder Sanierung steht die gründliche Analyse des Ist-Zustands. Prüfen Sie:
- Zustand der Dachkonstruktion (Sparren, Pfetten)
- Vorhandene Dämmung und deren Zustand
- Dachneigung (wichtig für die Profilwahl)
- Gesamtfläche und Aufbauten (Schornsteine, Dachfenster)
Schritt 2: Materialberechnung
Für eine zuverlässige Materialberechnung benötigen Sie die exakten Maße Ihres Dachs. Tipp: Bestellen Sie lieber 5-10% mehr Material als berechnet — Verschnitt und Überlappungen fressen mehr als man denkt.
Schritt 3: Kosten kalkulieren
Die Kosten einer Dachsanierung mit Blecheindeckung setzen sich zusammen aus:
- Material: 15-50 €/m² (je nach Profiltyp und Beschichtung)
- Unterkonstruktion: 10-25 €/m² (falls neue Pfetten nötig)
- Montage: 15-30 €/m² (bei Fremdmontage)
- Entsorgung Alteindeckung: 5-15 €/m²
Förderungen und Zuschüsse
Bei einer energetischen Dachsanierung (z.B. mit Sandwichpaneelen) können Sie unter bestimmten Voraussetzungen Fördermittel beantragen:
- BAFA: Zuschuss bis 20% der förderfähigen Kosten
- KfW: Zinsgünstige Kredite für energetische Sanierung
- Steuerliche Förderung: 20% der Kosten über 3 Jahre absetzbar (§35c EStG)
Unser Tipp: Kostenlose Beratung nutzen
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