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Welches Dachblech für welchen Zweck? Der große Materialvergleich
Materialwissen

Welches Dachblech für welchen Zweck? Der große Materialvergleich

Trapezblech, Wellblech oder Sandwichpaneele? Wir vergleichen alle gängigen Dachbleche nach Einsatzzweck, Kosten und Haltbarkeit — damit Sie die richtige Wahl treffen.

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Patrick Roß
1. Februar 20256 Min. Lesezeit

Die Qual der Wahl: Welches Profil passt?

Nicht jedes Dachblech ist für jeden Einsatzzweck geeignet. Die Wahl hängt von mehreren Faktoren ab: Dachneigung, Spannweite, Isolierungsbedarf und natürlich dem Budget. Wir stellen die drei wichtigsten Profiltypen vor.

Trapezblech: Der Allrounder

Trapezbleche sind die mit Abstand beliebtesten Profilbleche in Deutschland. Durch ihre trapezförmigen Sicken bieten sie eine hervorragende Tragfähigkeit bei geringem Gewicht.

  • Ideal für: Hallendächer, Carports, Garagen, Fassadenverkleidungen
  • Dachneigung: Ab 5° (mit Dichtband ab 3°)
  • Preis: Ab ca. 8-15 €/m² (je nach Profilhöhe und Beschichtung)
  • Haltbarkeit: 25-40 Jahre (je nach Beschichtung)

Wellblech: Der Klassiker

Das klassische Wellblech mit seiner geschwungenen Form ist ein zeitloser Klassiker. Es wird besonders häufig für landwirtschaftliche Gebäude und als Fassadenverkleidung eingesetzt.

  • Ideal für: Landwirtschaft, Gartenhäuser, Zäune, Fassaden
  • Dachneigung: Ab 7°
  • Preis: Ab ca. 7-12 €/m²
  • Haltbarkeit: 20-35 Jahre

Sandwichpaneele: Der Isolationskünstler

Sandwichpaneele bestehen aus zwei Stahlblechen mit einem Isolierkern (meist PUR/PIR-Schaum). Sie vereinen Dacheindeckung und Dämmung in einem Element.

  • Ideal für: Beheizte Hallen, Werkstätten, Wohngebäude-Erweiterungen
  • Dachneigung: Ab 5°
  • Preis: Ab ca. 25-50 €/m² (je nach Dämmstärke)
  • Haltbarkeit: 30-50 Jahre

Vergleichstabelle

Alle drei Profiltypen im direkten Vergleich — damit Sie auf einen Blick sehen, welches Material zu Ihrem Projekt passt.

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